








Das gesamte Anwesen liegt auf der Straße Francigena zwischen Poggibonsi und Siena (v. Renato Stopani, Le Grandi vie di pellegrinaggio del medioevo: le strade per Roma, Centro Studi Romei, Firenze 1986; Giovanni Cencetti, La Francigena di Torri, in - De strata francigena. Studi e ricerche sulle vie di pellegrinaggio del Medioevo. I (1993), Centro Studi Romei, Poggibonsi, pp. 47-523).
In der Kirche von San Lorenzo (XI. Jahrhundert) gibt es ein Fresko von Pier Francesco Fiorentino (XVI. Jahrhundert). Seitlich des Gebäudes befand sich eine antike Gaststätte für Pilger. Das Haufendorf ist ein ehemaliger antiker Kultort. Die Originalkirche stammt aus dem V. Jahrhundert. Tatsächlich begann die kultische Verehrung bereits im IV. Jahrhundert. Diese Kirche war zusätzlich auch ein Ort des Kultes während der Gotik. Dies ist durch den Schatz von Galognano bezeugt. Dieser Schatz wurde im Jahre 1963 unter der Erde in der Nähe der Kirche gefunden. Der wertvolle Fund besteht aus einer eucharistischen Silberausstattung: Vier verschiedene Messkelche und ein Löffel (v. O. Hessen - W. Kurze – C. A. Mastrelli, Il tesoro ecclesiastico di Galognano, Centro per lo studio delle civiltà barbariche in Italia, Firenze 1977).
Dieser Schatz musste anscheinend schnell von den Einwohnern vergraben werden, um ihn zu retten. Zurückgeführt wird dies auf die alemannische und frankische Invasion, nach der Niederlage der Teia, dem letzten König der Goten, beim Monte Lattaio in Campania am 30. Oktober 553 n.C., Die Fundstücke sind ein einzigartiger Beweis der ergebenen Gottesanbetung während der Zeit der Etrusker bis hin zum Mittelalter. (Schon zu etruskischen Zeiten war das Dorf ein Kultsitz. Davon zeugen einige etruskische Gräber, welche dort aufgefunden wurden.
San Lorenzo in Pian die Campi war der Ort, wo sich San Francesco und San Lucchese getroffen haben (v. Marcello Paccaini, Poggibonsi e dintorni, San Casciano V.P., 1984, p. 36).
In der Nähe von San Lorenzo gibt es das Heiligtum von San Lucchese, ein wichtiges religiöses Ziel.
San Lucchese (oder Lucchesio) war einer der ersten Franziskaner (Poggibonsi 1181-1260).
Im Wörterbuch UTET, Torino1989, unter der Position "Lucchesio da Poggibonsi" ist folgendes nachzulesen: "Als er jung war, hatte er ein reiches und unbekümmertes Leben. Aber als er konvertierte gab er zusammen mit seiner Ehefrau, Selige Bona dei Segni, all seinen Reichtum den Armen und Kranken und widmete sein Leben der Barmherzigkeit".